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Isla Navarino: Into The Wild

Chi­le, März 2011: Wir ver­schwin­den 15 Tage lang am süd­li­chen Ende der Welt auf der Isla Nava­ri­no in die Natur und “erlau­fen” uns die­sen wun­der­ba­ren Fle­cken Erde bei bes­tem Wet­ter. Zunächst zu den namen­ge­ben­den “Dien­tes de Nava­ri­no”, anschlie­ßend zum Angeln und Erho­len zum Lago Wind­hond und zum süd­li­chen Ende der Insel zur Bahía Wind­hond. Zwi­schen die­sem Punkt und der Ant­ark­tis liegt nur noch Kap Horn. Die abge­schie­dens­te unse­rer Wan­de­run­gen der gesam­ten Rei­se. Und eine derer, die sich auf alle Zei­ten in unser Gedächt­nis ein­ge­brannt haben. Ein unglaub­li­cher Ort!

Hier gibt’s die Ein­drü­cke…

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Abgelaufen…

Uns ist die Zeit nicht abge­lau­fen. Viel eher haben wir die Zeit abge­lau­fen! Unse­re Schu­he kön­nen davon ein Lied­chen sin­gen.

Wir möch­ten uns bei all den lie­ben Men­schen bedan­ken, die unse­re Rei­se hier öffent­lich oder auch im Stil­len ver­folgt haben, uns (so hof­fen wir doch) immer das Bes­te gewünscht haben. Wir hof­fen sehr, dass die­ser Blog dazu bei­tra­gen konn­te, die­je­ni­gen teil­ha­ben zu las­sen, die teil­ha­ben woll­ten. Neben der per­sön­li­chen Erin­ne­rung an die­ses Jahr war es unse­re Absicht, ein klei­nes biss­chen die­ser fan­tas­ti­schen Zeit zu tei­len und klei­ne Ein­bli­cke in gro­ße Län­der zu geben.

Vie­len Dank für euer Inter­es­se, an Ide­en man­gelt es uns nicht, hier geht es dann so bald wie mög­lich wei­ter.

El Cocuy — Ein Abschied auf Zeit

Die Sier­ra Neva­da del Cocuy ist ein bedeu­ten­der Ort. Das liegt nicht nur dar­an, dass die­ser Teil der Anden über das größ­te Glet­scher­ge­biet Kolum­bi­ens ver­fügt und daher jedem natur­be­geis­ter­ten Men­schen des Lan­des ein Fun­keln in die Augen zau­bert. Es ist vor allem die Tat­sa­che, dass wir von Anfang an — also etwa seit Mai die­sen Jah­res — den Traum hat­ten, die­sen Fle­cken Erde auf unse­ren eige­nen Füßen zu erkun­den.

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Die Rückkehr ins gelobte Land

Kolum­bi­en ist in der Tat das Land, das die tiefs­ten Spu­ren hin­ter­las­sen hat. Das hat vie­ler­lei Grün­de. Zum einen wer­den wir am Ende die­ser Rei­se in Kolum­bi­en mehr Zeit ver­bracht haben, als in jedem ande­ren latein­ame­ri­ka­ni­schen Land. Zum ande­ren haben wir hier neben den unzäh­li­gen namen­lo­sen Begeg­nun­gen des täg­li­chen Lebens auf Bus­fahr­ten, an Fress­stän­den, in den Ber­gen und auf den Plät­zen die­ses Lan­des (die umwer­fen­de Freund­lich­keit, Offen­heit, Locker­heit, kurz: das Mit­ein­an­der der Men­schen wur­de an ande­rer Stel­le schon mehr­fach als außer­ge­wöhn­lich beschrie­ben) wah­re Freund­schaf­ten geschlos­sen.

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Gesunde Menschen

Nein, es folgt kein Bericht über das Leis­tungs­ver­mö­gen unse­rer in den ver­gan­ge­nen zehn Mona­ten durch “har­te Arbeit” gestähl­ten Kör­per.

Seit unse­rem kur­zen Auf­ent­halt in Ciu­dad Bolívar sind wir ein gan­zes Stück wei­ter in Rich­tung der kolum­bia­ni­schen Gren­ze vor­ge­rückt. Zuerst ver­schlug uns die Rei­se nach Coro, eine der ältes­ten Städ­te des Kon­ti­nents. Anders als in vie­len ande­ren Tei­len des Lan­des, wo die letz­ten archi­tek­to­ni­schen Über­res­te ver­gan­ge­ner Kolo­ni­al­zei­ten im Sumpf der schnell wach­sen­den Geschäfts­vier­tel unter­ge­gan­gen sind, ist hier ein klei­ner, sehr sehens­wer­ter Teil der Kolo­ni­al­ar­chi­tek­tur erhal­ten geblie­ben. Seit 1993 gehört die Alt­stadt sogar zum UNESCO-Welt­kul­tur­er­be. Trotz­dem konn­ten wir auch hier zum wie­der­hol­ten Male ein Phä­no­men beob­ach­ten, wel­ches viel­leicht als “kol­lek­ti­ve prä­so­zia­lis­ti­sche Läh­mungs­er­schei­nung” bezeich­net wer­den könn­te.

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Roraima und die Gran Sabana

Seit zehn Tagen befin­den wir uns nun in Vene­zue­la. Genau­er gesagt im ver­meint­lich beschau­li­chen Grenz­städt­chen San­ta Ele­na de Uai­rén im Süd­os­ten des Lan­des. Ver­meint­lich, da die 15.000-Einwohner-Stadt aus Bra­si­li­en kom­mend über die ers­te vene­zo­la­ni­sche Tank­stel­le hin­ter der Gren­ze ver­fügt. Der Ben­zin­preis beläuft sich momen­tan auf 95 Cen­ta­vos pro Liter. Das sind umge­rech­net weni­ger als 10 Cent. Zum Ver­gleich: ein Liter Trink­was­ser kos­tet im Super­markt ca. das zehn­fa­che. Da die Lebens­hal­tungs­kos­ten auch so um ein Viel­fa­ches güns­ti­ger sind als im Nach­bar­land, strö­men jeden Mor­gen Heer­scha­ren von Bra­si­lia­nern über die Gren­ze, um ihr Auto für vier Euro voll­zu­tan­ken. Damit wäre aber ver­mut­lich auch schon alles gesagt, was man in west­li­chen Gefil­den über Vene­zue­la zu berich­ten weiß.

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