Autor: Flugulus (Seite 4 von 11)

Dem Ende so nah

Kei­ne Sorge/Freude, die Rede ist vom geo­gra­fisch süd­li­chen Ende der Welt, es folgt also noch kei­ne Ankün­di­gung einer bevor­ste­hen­den Rück­kehr, auch wenn wir ange­sichts des nahen­den pata­go­ni­schen Win­ters wahr­schein­lich durch­aus mit den früh­lings­haf­ten Tem­pe­ra­tu­ren in Deutsch­land zu locken wären. Aber dem haben wir schon Abhil­fe geschafft. Und damit wären wir auch schon bei der Nach­richt des Tages ange­langt. Am 7. Mai endet für uns nach vier Mona­ten unse­re Zeit in Pata­go­ni­en und ein neu­er, ganz und gar ande­rer Rei­se­ab­schnitt beginnt: wir flie­gen von San­tia­go de Chi­le nach Bogota/Kolumbien!

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On the Road

So, jetzt ist es end­lich mal wie­der soweit: wir leben also doch noch! Momen­tan sind wir noch in Puer­to Nata­les im chi­le­ni­schen Teil des süd­li­chen Pata­go­ni­ens. Die letz­ten zwei Wochen haben wir im nahe­ge­le­ge­nen Natio­nal­park Tor­res del Pai­ne ver­bracht und möch­ten jetzt die Gele­gen­heit nut­zen, von unse­ren Erfah­run­gen des letz­ten Monats zu berich­ten.

Nach­dem wir uns also nach einer gran­dio­sen gemein­sa­men ers­ten Woche von Bue­nos Aires und somit auch von Gwenn getrennt hat­ten, woll­ten wir ja eigent­lich wie ange­kün­digt per Anhal­ter Rich­tung Pun­ta del Dia­blo in Uru­gu­ay rei­sen und dort eini­ge Tage ver­brin­gen. Das Kapi­tel war für uns jedoch nach fünf Tagen schon wie­der been­det. Zum einen waren wir bei­de erkäl­tet und somit auch nicht in der Stim­mung, uns die Füße am Ran­de der Stra­ße platt zu ste­hen und zum ande­ren stell­te sich die tou­ris­ti­sche Hoch­sai­son nicht nur für unse­re Geld­beu­tel als über­aus unlus­tig dar: alle Hos­tels über­fu­ellt, Prei­se ver­dop­pelt. Alles in allem genau so, wie man es eigent­lich nicht will.

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Buenos Aires — Die ersten Tage

Nach­dem ja Eli­sa­beth den Anfang gemacht hat, möch­te ich mich heu­te mal kurz zu Wort mel­den und euch mei­ne ers­ten Ein­drü­cke und Erleb­nis­se schil­dern.

Mei­ne Rei­se begann am 31.12. um 18:00 Uhr in Frank­furt. Nach­dem ich gegen 21.00 Uhr in Rom gelan­det war, stell­te sich mir die Fra­ge, wie ich die fol­gen­den 21 Stun­den mög­lichst sinn­voll und kurz­wei­lig gestal­ten könn­te. Tja, was soll ich sagen? Da zum einen erwar­tungs­ge­mäß die Gepäck­auf­be­wah­rung schon geschlos­sen hat­te (hat sie jemals exis­tiert?) und sich zum ande­ren die Taxi­fah­rer wohl ihr Sil­ves­ter nicht ver­der­ben las­sen woll­ten und gar nicht erst anfin­gen zu arbei­ten, ver­brach­te ich fast einen gan­zen Tag am Flug­ha­fen. Das neue Jahr star­te­te ich in der War­te­lounge gemein­sam mit Obdach­lo­sen, War­ten­den, Schla­fen­den und Fei­ern­den. Nun ja, kurz­wei­lig war es nun eher nicht, dafür hat­te ich aber genug Zeit, mich in Ruhe auf den Flug nach Bue­nos Aires zu freu­en.

Am 1. Janu­ar um 18:40 Uhr ging es dann end­lich los und 15 Stun­den spä­ter war der ersehn­te Moment gekom­men: Eli­sa­beth und Gwenn waren mor­gens um 4 Uhr zum Flug­ha­fen gekom­men und über­schüt­te­ten mich mit Lie­be und Zärt­lich­kei­ten, Mate-Tee und Fer­net Bran­ca. Wir ver­folg­ten den Son­nen­auf­gang vor dem Flug­ha­fen, hör­ten Musik und konn­ten unser Glück kaum fas­sen. Orts­zeit: 6 Uhr, Tem­pe­ra­tur: 25 Grad. Erdrü­cken­de Luft­feuch­tig­keit und ein Geruch, nach dem ich mich so gesehnt, den ich fast ver­ges­sen hat­te.

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Ich melde mich aus Buenos Aires

Ja, schon klar, eini­ge von Euch wer­den jetzt den­ken: Nun braucht sie auch nicht mehr damit anfan­gen! Wie vom Erd­bo­den ver­schluckt, wenn sie weg ist! Das ist rich­tig, doch möch­te ich mich gegen Ende des ers­ten Abschnitts mei­ner Rei­se wenigs­tens noch kurz zu Wort mel­den, ein klei­nes Resü­mee lie­fern, bevor dann Felix, ich neh­me es zumin­dest mal an, in weni­gen Wochen wie­der das Ruder über­nimmt und Euch mit sei­nen mit­rei­ßen­den Berich­ten beglückt.

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Rio de Janeiro — Paraty — Ilha Grande

Es kos­te­te uns wei­te­re 13 Stun­den, um von Cus­co zurück nach La Paz in Boli­vi­en zu gelan­gen. Dort ver­brach­ten wir noch eini­ge Tage und hat­ten somit die Mög­lich­keit, uns noch ein­mal von die­sen tol­len Men­schen und die­ser fes­seln­den Stadt zu ver­ab­schie­den. Wir besuch­ten das Coca-Muse­um, deck­ten uns mit Alpa­ca-Stof­fen ein und genos­sen die unschlag­ba­re Aus­wahl an fri­schen Säf­ten auf dem Sonn­tags­markt. Doch auch die­se zeit nahm ihr Ende und wir muss­ten uns auf den Weg in Rich­tung San­ta Cruz machen, von wo aus nach einer wei­te­ren Nacht unser Flug­zeug über Sao Pau­lo nach Rio de Janei­ro flog.

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Cusco

Von Naz­ca aus bra­chen wir nach nur einer Nacht auf in Rich­tung Cus­co, Haupt­stadt der Inkas, Zen­trum der Inka-Kul­tur und daher Aus­gangs­punkt für Besu­che bedeu­ten­der Inka-Rui­nen, zu denen vor allem „Die ver­lo­re­ne Stadt der Inkas“, Machu Pic­chu, zählt.

Da die Zeit bis zu unse­rem Flug nach Rio de Janei­ro inzwi­schen schon knapp war, ent­schie­den wir uns dazu, eini­ge Tage in Cus­co zu ver­brin­gen, uns ganz auf die Erkun­dung der Inka-Relik­te ein­zu­las­sen und als Höhe­punkt eine fünf­tä­gi­ge Wan­de­rung zu den Rui­nen von Machu Pic­chu zu unter­neh­men.

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