Autor: Flugulus (Seite 6 von 11)

Uyuni – Tupiza – Potosí

Nach vier — mehr geis­tig als kör­per­lich — anstren­gen­den Tagen nutz­ten wir, das heißt Kate, Lars Kris­ti­an und wir bei­de (Adri­an war schon in die nächs­te Stadt wei­ter­ge­zo­gen) unse­re zwei Tage in Uyu­ni mit geis­ti­ger Ent­las­tung. Das heißt wir zogen gleich am ers­ten Abend in eine Knei­pe und tank­ten mal wie­der rich­tig auf. Moji­to, Wein und Whis­key, dazu ein traum­haf­tes Lama-Steak mit Bier. Am nächs­ten Mor­gen dann aus­gie­bi­ges Früh­stück auf dem schö­nen klei­nen Markt. Früch­te, Sal­te­ñas (mit Gemü­se und Fleisch gefüll­te Teig­ta­schen) und Hühn­chen. Ein gemüt­li­cher Tag ganz im Zei­chen der Ent­span­nung!

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Reserva Nacional Eduardo Avaroa – Salar de Uyuni – Uyuni

Gleich bei unse­rem ers­ten Früh­stück in einem Café in Tupi­za mach­ten wir Bekannt­schaft mit Lars Kris­ti­an, einem Nor­we­ger, und der Kana­die­rin Kate. Aus einem typi­schen 08/15-Small­talk ent­wi­ckel­te sich dann schließ­lich die Idee, die vier­tä­gi­ge Tour in die Salz­wüs­te bei Uyu­ni gemein­sam zu machen. Was zuerst rein wirt­schaft­li­che Grün­de hat­te (je mehr Leu­te, des­to bil­li­ger, wir zahl­ten also für vier Tage nur 125 Dol­lar), ent­wi­ckel­te sich als groß­ar­ti­ge Ver­bin­dung. Wir waren ein­fach auf der glei­chen Wel­len­län­ge unter­wegs, ver­stan­den uns von Anfang an gut und hat­ten das gro­ße Glück, dass wir den glei­chen Humor teil­ten. So ent­schlos­sen wir bei­de uns also dazu, nicht län­ger in Tupi­za zu blei­ben, son­dern gleich am nächs­ten Tag zu star­ten.

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Bolivien – Tupiza

Unse­re Bus­rei­se ende­te in La Quia­ca, Argen­ti­ni­en. Das bedeu­te­te, dass wir die Gren­ze nach Vil­la­zón zu Fuß über­que­ren muss­ten. Irgend­wie ein schö­nes Gefühl, bewusst in ein ande­res Land zu lau­fen, zusam­men mit eini­gen hun­dert ande­ren Men­schen. Die Stra­ße gesäumt von Stra­ßen­händ­lern, die bil­li­ge Stra­ßen­wa­re an den Mann brin­gen wol­len. Es ist kei­ne gewöhn­li­che Gren­ze.

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Salta – Cafayate – Tilcara – Purmamarca

Wei­te­re zwölf Stun­den Bus­fahrt trenn­ten uns nach die­sem erfolg­rei­chen Zwi­schen­stopp Pen­in­su­la Val­dez von Sal­ta. Nun also waren wir end­gül­tig im Nor­den des Lan­des ange­kom­men und hat­ten für unse­ren „Abste­cher“ nach Pata­go­ni­en somit inner­halb eines Monats mehr als 6.000 Kilo­me­ter zurück­ge­legt. So lang­sam aber sicher beweg­ten wir uns in Rich­tung der boli­via­ni­schen Gren­ze. Zunächst ein­mal woll­ten wir uns jedoch noch eini­ge Tage in die­sem so rie­si­gen und — viel­leicht gera­de des­we­gen – so viel­fäl­ti­gen Land auf­hal­ten, das uns nicht zuletzt wegen des so tol­len Men­schen­schlags und des welt­be­rühm­ten Flei­sches so ans Herz gewach­sen ist.

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Peninsula Valdes

Einen gan­zen Tag lang dau­er­te die Rei­se mit einem rie­si­gen Dop­pel­de­cker-Bus, wel­cher uns zusam­men mit nur acht wei­te­ren Mit­rei­sen­den ein gan­zes Stück wei­ter in den Nor­den und ans Meer beför­der­te, genau­er gesagt nach Puer­to Madryn. Die Stadt, die uns eigent­lich sehr sym­pa­thisch ist, liegt in einem Golf, dem „Gol­fo Nue­vo“ an der Atlan­tik­küs­te und dient vie­len Rei­sen­den als Aus­gangs­punkt zum nahe­ge­le­ge­nen Natur­re­ser­vat „Pen­in­su­la Val­des“, einer Halb­in­sel, die vor allen Din­gen wegen ihres extre­men Tier­reich­tums auf kleins­tem Raum vie­le Tier­freun­de zu Tages­aus­flü­gen anzieht. So auch uns Papa­raz­zis oder zu deutsch: Foto­tou­ris­ten.

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Parque Nacional Torres del Paine

Wir kön­nen unser Glück selbst noch kaum fas­sen, aber es ist tat­säch­lich wahr gewor­den: Unse­re lan­ge Rei­se in den Süden des Kon­ti­nents hat mit der Wan­de­rung durch den Natio­nal­park Tor­res del Pai­ne ihren abso­lu­ten Höhe­punkt gefun­den! So war nun mit güti­ger Hil­fe unse­res Freun­des Petrus unser zwei­ter Ver­such von Erfolg gekrönt, nach­dem noch eini­ge Tage zuvor bei Wind­ge­schwin­dig­kei­ten von bis zu 140 Kilo­me­ter pro Stun­de an Wan­dern nicht zu den­ken war. Unter Anbe­tracht der Tat­sa­che, dass die Sai­son hier Ende März endet und von da an die Bus­se nicht mehr regel­mä­ßig fah­ren, waren wir nun so oder so dazu gezwun­gen, uns ein Herz zu fas­sen und die Rat­schlä­ge sämt­li­cher selbst­er­nann­ter Wet­ter­ex­per­ten (und von denen gibt es hier mehr als genug) zu miss­ach­ten.

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